Liebe Eltern,

Um eine optimale Betreuung aller Kinder gewährleisten zu können, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Dies kann zu einer Gefährdung der eigenen und fremden Kinder führen. Arzneimittel in der Einrichtung müssen immer in einem gesonderten, abschließbaren Schrank aufbewahrt werden.

Grundsätzlich besteht keine rechtliche Verpflichtung der Einrichtung zur Abgabe von Arzneimitteln. In Einzelfällen kann jedoch die Gabe von Arzneimitteln unter gewissen Umständen erfolgen. Es handelt sich um eine individuelle privatrechtliche Vereinbarung zwischen Eltern und der Kindertageseinrichtung.

Grundsätzlich werden folgende Fälle der Arzneimittelgabe in der Einrichtung unterschieden:

  1. Kurzzeitige Erkrankungen
  2. Chronische Erkrankungen
  3. Medizinische Notfälle

Eine vorbeugende Gabe von Arzneimittelähnlichen Präparaten (z.B. Mücken‐ und Zeckenspray) durch die Erzieher/‐innen ist nicht vorgesehen. Solche Präparate können von den Eltern außerhalb der Betreuungszeiten verabreicht werden, sie dürfen aber nicht in die Einrichtung mitgebracht werden.

1.) Kurzzeitige Erkrankungen

a. Das Kind ist zu Hause erkrankt

Grundsätzlich gilt bei Akuterkrankungen:

Kranke Kinder sind von Kinderbetreuungseinrichtungen fern zu halten.

Ihre Betreuung hat grundsätzlich zu Hause zu erfolgen.

b. Das Kind kommt krank in die Einrichtung

Das pädagogische Personal hat die Verpflichtung kranke Kinder von der Betreuung auszuschließen. Sie werden nicht angenommen, ggf. werden Eltern unverzüglich informiert, ihr Kind abzuholen. Dies gilt auch bei Läusebefall.

c. Das Kind erkrankt / verletzt sich in der Einrichtung

Wenn ein Kind in der Einrichtung Kopfweh, Bauch‐ oder Zahnschmerzen, Fieber, Durchfall etc. bekommt oder sich verletzt, darf von den Erzieher/‐innen aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen keine eigene Diagnose gestellt werden und selbstständig Arzneimittel verabreicht werden ("keine eigenmächtige Heilbehandlung"). Im Einzelfall können sich hinter diversen Schmerzen bedrohliche Erkrankungen verbergen oder das Kind könnte auf ein Medikament allergisch reagieren. Aufgrund von möglichen Allergien darf auch keine Gabe von Desinfektionsmitteln bei einer Verletzung erfolgen. In diesen Fällen erfolgt folgendes Vorgehen:

d. Ein Kind muss wegen einer akuten Erkrankung (z.B. Angina, Mittelohrentzündung,) noch weiterhin Arzneimittel (Antibiotika, Hustensaft, Ohrentropfen, etc.) einnehmen

Kinder, die infolge einer akuten Erkrankung noch auf die Gabe von Arzneimitteln angewiesen sind, sollen zuhause betreut werden, auch wenn keine Ansteckungsgefahr mehr von den Kindern ausgeht.

Eine Arzneimittelgabe durch das pädagogische Personal erfolgt in diesen Fällen nicht.

Dies betrifft auch die Gabe von natürlichen Arzneimitteln (z.B. Globuli). Die Arzneimittelgabe muss ggf. außerhalb der Betreuungszeiten durch die Eltern erfolgen.

e. Wiederaufnahme des Kindes in der Einrichtung bei meldepflichtigen Krankheiten

Zur Wiederaufnahme des Kindes wird der Träger eine ärztliche Bescheinigung verlangen, in der gemäß

2.) Chronische Erkrankungen

Kinder mit einer chronischen Erkrankung wie z.B. Diabetes, Epilepsie oder Asthma benötigen in der Regel zu bestimmten Zeiten Arzneimittel. Diese können unter folgenden Voraussetzungen in der Einrichtung verabreicht werden:

3.) Medizinische Notfälle

Bei Erkrankungen wie Allergien, Asthma oder Epilepsien kann es zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen. In diesem Fall hat ein Alarmieren des Notarztes Vorrang. Bis zu seinem Eintreffen muss aber gewährleistet sein, dass die in diesem speziellen Fall notwendigen Maßnahmen schnell und sachgerecht durchgeführt werden.

Dabei sind folgende Punkte zu beachten:

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